Low Carb Frozen Yogurt & Pancake

Hallöchen, heute wird's etwas länger hier und es gibt weder ne Verpackung, noch ne Karte oder ein Geschenkset aus der Küche. Wer also nur deshalb hier ist, den muss ich leider auf ein ander Mal vertrösten.

"Low Carb? Echt jetzt?! Und das funktioniert?"

Eigentlich war ich einer LowCarb-Ernährung  gegenüber immer skeptisch eingestellt – also keine/wenig Kohlenhydrate, dafür mehr Eiweiß und Fett und möglichst “nur” drei Mahlzeiten pro Tag. Das kann nicht gesund oder ausgewogen sein. Der Grund dieser Skepsis war wohl "Angstgedanke" No. I: "Was kann man denn da überhaupt noch essen?" Kein Brot, keine Brötchen, kein Reis, keine Kartoffeln, keine Pasta und vor allem natürlich kein (herkömmlicher) Süßkram. Auf dieses "herkömmlich" gehe ich später noch ein.
Gut, also, wenn man abnehmen will, sollte man sich ohnehin Süßkram verkneifen,  mit "nur" drei Mahlzeiten pro Tag würde ich auch zurecht kommen, das kenn ich aus der Aufbauzeit nach einer Fastenkur, aber ohne den Rest konnte ich mir ein Leben nicht vorstellen. Für mich kam diese viel zu strenge Ernährung jedenfalls nicht in Frage. Punkt.

Und ihr wisst ja, wie das so ist, wenn man sich z.B. ein neues Auto kauft: Plötzlich fährt überall genau dieses Modell rum. Ich beschäftige mich LowCarb und plötzlich fliegen einem die Artikel nur so zu.
Überall las ich also von den überwältigenden Abnahme-Erfolgen mit Atkins, LowCarb, SlowCarb, LOGI und wie sie alle heißen, und bekam den phänomenalen Abnehmerfolg eines Freundes präsentiert und schwups dachte ich zum ersten Mal ernsthaft darüber nach, es dann doch auch mal zu probieren.

Ich meldete mich also in ein paar verschiedenen Facebook Gruppen an, um reale Erfahrungsberichte zu erhalten, kaufte mir 2 Bücher und las mich ein. Nach ca. 3 Wochen Rezepte, Tipps und Ratschläge sammeln und Gesprächen mit meiner Familie, fühlten wir uns zumindest schon mal gut gewappnet, die Umstellung zu wagen. Klar war, die Teens bekommen weiterhin ihre Beilagen und Brot.

Nur ein Problem stand noch im Raum: Das Frühstück!
Frühstück ohne Brot - nur mit Quark und kohlenhydratarmem Obst? Oder nur mit einem Spiegelei so ganz ohne den Buttertoast? Also Weiterbilden und nach Ersatz suchen!...

Irgendwann ließen wir uns auf das Experiment ein, zu verlieren haben wir ja nichts, außer bestenfalls ein paar Kilo, und starteten vor zweieinhalb Wochen schließlich das LowCarb-Experiment mit einer kombinierten Stoffwechselkur.

Hähnchen, Gemüse, Salat, mageres Rinderhack, Rindersteaks, Garnelen, Fisch, ich machte mir zunächst einen riesigen Kopf ums Essen! "Was darf ich essen?", "Was nicht?!", "Wie soll ich satt werden?", "Was mache ich, wenn ich Hunger hab?! "Wie brät man während der Stoffwechselkur Fleisch ohne Fett an?", "Wie backt man ein Omlette oder einen Pfannkuchen ohne Fett?" Die Facebook Gruppe und meine vorher geleistete Informationsarbeit zahlten sich nun aus. Ich merkte schon ziemlich schnell, dass alles nicht so kompliziert ist, wie ich zunächst dachte. 20g Kohlenhydrate pro Tag sind schon verdammt wenig, ich glaube, ich habe vorher so etwa das zehnfache gegessen, was wahrscheinlich “normaler” Ernährungsweise entspricht, aber wenn man einfach sämtliche Beilagen und Getreideprodukte weglässt, ist man schon auf einem ganz guten Weg.
Eine kostenlose App hat mir sehr geholfen, unsere Tagesbilanz in Sachen kcal, Protein, KH und Fett bestmöglichst vorauszuplanen.
Mir haben die meisten Mehlprodukte, wie einige von euch ja bereits wissen, ohnehin nicht wirklich gut getan, also streichen wir sie nun einfach.

Statt normalem Brot gibt es jetzt z.B. Rührei mit Lachsschinken oder Putenbrustaufschnitt und Tomaten zum Frühstück, statt Pasta mit Bolognese zum Abendessen, gibt es nun Bolognese mit Zucchini Gemüse.
Noch etliche Leckereien mehr hatten wir in den vergangenen Zwei Wochen auf dem Tisch. Und das Kochen und Experimentieren hat einen Spaßfaktor erhalten, den wir vorher nicht hatten, und das, obwohl wir wirklich gern gekocht haben.

Hungergefühl? Negativ. Ich hatte Anfangs ja von einer der größten Ängste berichtet, "Wird man davon satt?" Man wird! Falls zwischendurch der “kleine Hunger” kommt, gibt's ein paar Radieschen, Gurken oder mal eine Scheibe vom mittlerweile selbstgebackenen Eiweißbrot mit Putenbrustschinken, aber Hunger zwischen den Mahlzeiten habe ich sowieso nur noch wenig bis gar keinen, sodass die “nur drei Mahlzeiten pro Tag”-Regel auch gar nicht so streng daherkommt, wie sie eigentlich klingt. Man hat tatsächlich keinen Hunger mehr, nicht einmal mehr Appetit/Heißhunger auf irgend etwas.

Es ist erstaunlich, wie schnell sich der Körper umstellt. Die gefürchteten, möglichen Umstellungserscheinungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit (sog. "LowCarb Flu") hatte ich 2 Tage, aber mit nem Espresso und ein paar Tropfen frischem Zitronensaft war auch das schnell erledigt.
Schon am dritten Tag nach dem Wegfall von Zucker und KH merkte ich den Unterschied zu vorher, ich war nach dem Frühstück 6 Stunden lang satt – etwas, das mir so ohne Weiteres eher selten passierte. Ich hatte keinen knurrenden Magen, kein unterdrücktes Hungergefühl, ich war einfach tatsächlich satt. Auch morgens nach dem Aufwachen hatte ich keinen gigantischen Hunger mehr, so wie früher und ich musste auch nicht gleich nach dem Aufstehen etwas essen.

Sowohl Waage und Messwerte zeigten bereits nach 1,5 Wochen deutliche Ergebnisse. Nach nunmehr 2 1/2 Wochen ist es eine Hosengröße und eine Oberteilgröße weniger.
Und dank unserer Kreativität beim Kochen vermisse ich derzeit auch noch keinen Reis und keine Pasta, aber wenn ich bedenke, wie schlecht es mir nach solch einer Mahlzeit manchmal ging, und dass ich nach den Hauptmahlzeiten immer relativ schnell schon wieder extrem hungrig war, verzichte ich gerne darauf.

Schwieriger ist da fast schon der komplette Verzicht auf Süßkram. Natürlich hätte ich auch die “SlowCarb”-Methode ausprobieren können, die ähnlich funktioniert und erlaubt, Hülsenfrüchte (also Linsen und Bohnen) zu essen und einen “Fresstag” pro Woche zu machen, allerdings sind dafür keinerlei Milchprodukte gestattet. Ohne Käse wollte ich dann aber doch nicht leben. Wir werden uns da wohl bei einem guten Mittelmaß einspielen.

Ich kann jedenfalls nur sagen, dass ich bisher positiv überrascht von LowCarb bin und sicherlich länger als “nur” die geplanten sechs Wochen der Stoffwechselkur dabei bleiben werde. Vielleicht schaffe ich es so, endlich wieder zum Wunschgewicht – und falls nicht, dann habe ich jedenfalls nicht mehr andauernd Hunger.

So! Somit wäre das Thema Hunger erledigt. Frühstück - erledigt. Bleibt nur noch eins: Wie stillen wir Gelüste nach Süßem?! I'll show you  :)

Ich habe heute für euch einen Protein Pfannkuchen mit "Yoghurt Bars" :)

  • »Yoghurt Bar 'n' Pancake«

    Delicious!
  • Frozen Yoghurt Raspberry

    der Yoghurt alleine ist schon eine Sünde wert
  • Pancake


  • Zum Dahinschmelzen!



Wie ihr seht, müssen auch LowCarbler nicht auf die süßen Sünden des Lebens verzichten. Wir bereiten Sie nur anders zu.

Hier gelangt ihr zu meinem Rezept für die  Protein Pfannkuchen
Hier gelangt ihr zu meinem Rezept für die Yoghurt Bars


Ich bin dann nun mal weiter am kurkonformen Eiweißbrot tüfteln und bis bald mal wieder


3 Kommentare:

  1. Hallo Nadine,machst du das ohne Nahrungsergänzung?
    Lese mich grad ein bei der 21 Tage Stoffwechselkur.

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    Antworten
    1. Gib mir mal eine email Adresse, ich hab dir ein paar hilfreiche Tipps. Ich nehme Nachrungsergänzungsmittel, um den Körper bei der Entgiftigung, bei der Rückbildung der Haut zu unterstützen. Mehr gerne per email.

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  2. Hallo Nadine,meine Email Adresse
    Glueckskleefee@gmail.com
    Nahrungsergänzung hab ich alles schon da,von Lifeplus.
    Wir fahren erst in den Urlaub am 6.5. und danach fang ich an.
    Bin für alle Tipps zu haben,mach mich erstmal so schlau wie möglich.
    Danke schon mal im voraus.
    Gruß Claudia

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Vielen Dank für deinen lieben Kommentar :-) Ich freue mich immer über euer Feedback und wenn es die Zeit zulässt dann antworte ich auch zeitnah.

 

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Mein Name ist Nadine. Ich bin Mama von zwei Teenagern (19 und 14 Jahre alt), Ehefrau eines unter der Woche geschäftsreisenden, liebevollen Lieblings-menschen und arbeite nebenbei halbtags. Wenn es die Zeit oder die verstrohwitwenden Abende zulassen, gestalte ich schöne Dinge aus Papier, aus Stoff oder aus der Küche und stelle sie in meinem Blöggchen vor.

 

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